Central Park Band Barendorf 2016

Ein zu schöner Sommerabend in Barendorf/Iserlohn

Das schreibt Tim Gelewski für "Der Westen"

Iserlohn.. Warmgesungen sind die Iserlohner jedenfalls, als die „Central Park Band“ die Bühne in Barendorf betritt. Denn bereits zuvor hatten die „Substitutes“ das Konzert eröffnet – und die Besucher beim letzten Stück, dem „4-Non-Blondes“-Cover „What’s Up?“, dermaßen lautstark mitgesungen, dass es bis weit über das historische Gelände hinaus zu vernehmen war.
Nach einer Pause geht es dann wenig später mit der Hauptband weiter, während es über Barendorf langsam zu dämmern beginnt. Trotz der Konkurrenz des „Garten Theaters“ ist das Konzert gut besucht, wenn auch nicht so richtig voll.
Sei’s drum: Nach den „Substitutes“ kommt die „Central Park Band“, um die Musik von „Simon & Garfunkel“ wieder zum Leben zu erwecken, oder besser gesagt: unter Strom zu setzten. Denn wer hier zwei Troubadoure und lieblich-heimeligen Singsang zur Akustik-Klampfe erwartet hatte, der dürfte überrascht gewesen sein. Auf dem Programm standen zwar die Stücke von „Simon & Garfunkel“ – vorgetragen wurden sie allerdings in einem eher rockigen Gewand mit voller Band-Besetzung.
Zum Auftakt schmeißt sich die Band druckvoll in die Uptempo-Nummern „Bye Bye Love“ und „Wake Up Little Susie“. Es folgt die Aufforderung, doch die obligatorische Zwei-Meter-Lücke zur Bühne zu schließen, der die Iserlohner dann auch nach und nach Folge leisten.
Es schließen sich bekannte und auch unbekanntere „Simon & Garfunkel“-Stücke an – und alle klingen sie irgendwie vertraut, irgendwie bekannt, weil dieses Duo eine unfassbare Zahl von Hits und bekannten Melodien produziert hat, auch wenn man nicht bei jedem Song den Namen gleich parat hat.
Ein früher Höhepunkt ist „Mrs. Robinson“, auch „I Am A Rock“ gefällt, ebenso der Walzer „America“. Bei einigen Stücken legt die Band die Wurzeln der großen Vorbilder frei, die mehr Rock’n’Roll sind, als man es dem Folk-Duo gemeinhin zusprechen würde. Bei „Fifty Ways To Leave Your Lover“ packt die Band gar ein Solo aus, das auch einer Hardrock-Band gut zu Gesicht stünde. Es folgen fast alle Klassiker, am Ende gibt es viel Applaus.  (15.8.16, WAZ der Westen, Tim Gelewski)

Wir hatten auf jeden Fall einen super Abend mit den Barendorfern. Gerne wieder!!